DIAKRISIS 4 – 2019

Thema des Heftes:

„Europa wohin?”


Artikel 1

BIBLISCHE BESINNUNG

„Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!“ Apostelgeschichte 16,9

von Ulrich Rüß

Es ist immer interessant zu erfahren, wie jemand zum christlichen Glauben gekommen ist. Jeder von uns könnte berichten. Wenn wir aber genauer nach dem Ursprung unseres Glaubens fragten, müssten wir auf den Apostel Paulus und sein Nachterlebnis verweisen. Ihm erscheint ein Mann aus Mazedonien mit dem Aufruf „Komm herüber und hilf uns!“ Paulus erkennt in diesem Hilferuf die Berufung Gottes, den Mazedoniern das Evangelium zu predigen. Eine Zäsur! Gott will das Evangelium, den christlichen Glauben auch für Europa, nicht nur für Kleinasien. Einmal mehr gilt: Mission ist zuallererst Gottes Sache! Und – wichtig! Es geht bei der Christianisierung und Mission um Hilfe, um Rettung eines Kontinents, um Hilfe und Rettung von vielen, vielen Menschen. Diese Hilfe und Rettung steht und fällt mit dem, was Jesus Christus mit seinem Leben, seiner Kreuzigung und Auferstehung bewirkt hat: Rettung von „Sünde, Tod und Teufel“, Befreiung durch Liebe und Gnade Gottes. Wir kennen das SOS von der Rettung aus Seenot, save our souls! Im Glauben an den Gekreuzigten und Auferstandenen geht es um den umfassenden Rettungsdienst Gottes.

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Artikel 2

Unsere Stärke angesichts der Gefährdung und Selbstzerstörung Europas durch Säkularisierung und antichristliche Ideologien

Gekürzte Fassung des auf dem VIII. Ökumenischen Bekenntniskongress der IKBG (2019) in Hofgeismar in Abwesenheit des Autors vorgetragenen Referates.

von Hansjürg Stückelberger

Mein Referat hat drei Teile: 1. Was ist Europa? 2. Welches sind die Wurzeln der Gefährdung und Selbstzerstörung Europas? 3. Was sind angesichts dieses Irrweges Europas unsere Stärken und Möglichkeiten?

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Artikel 3

Die Zukunft Europas angesichts der Kultur des Todes

von Prof. Dr. Manfred Spieker

„Der erfreulich großen Sensibilität des heutigen Menschen für die ihn umgebende außermenschliche Schöpfung steht eine erschreckende Blindheit für den zerstörerischen Umgang des Menschen mit sich selbst und der ihm eigenen Geschöpflichkeit gegenüber“, so die Salzburger Erklärung, die beim VI. Ökumenischen Bekenntnis-Kongress der IKBG 2015 verabschiedet wurde (Z.2). Schon vier Jahre zuvor hatte Papst Benedikt XVI. in seiner Rede im Deutschen Bundestag ebenfalls die Sensibilität der ökologischen Bewegung in der deutschen Politik gelobt, aber zugleich ihre Blindheit gegenüber der Ökologie des Menschen getadelt. Anlass für diesen Tadel war die Genderideologie, die die Heterosexualität für eine Konstruktion der Gesellschaft und der Kultur hält und die geschlechtliche Identität der freien Selbstbestimmung des Menschen unterwirft, die also dem biblischen Verständnis von Geschöpflichkeit und Liebe widerspricht und letztlich auf eine leibfeindliche Gnosis hinausläuft. Die Genderideologie ist ein Aspekt der Kultur des Todes. Sie unterwirft nicht nur Ehe und Familie sondern das Leben selbst dem Willen des Menschen. Pro Choice ist ihr Standpunkt, nicht Pro Life.

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Artikel 4

QUO VADIS EUROPA?

Eindrücke vom VIII. Ökumenischen Bekenntniskongress der IKBG in Hofgeismar

von Ulrich Rüß, Präsident der IKBG/ICN

Ich werde kurz einige Impressionen von unserem VIII. Ökumenischen Bekenntniskongress vom 4.-6. Oktober 2019 in Hofgeismar wiedergeben. Das Thema: „Quo vadis Europa? – Europa als Herausforderung für die Christen“

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